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Besondere Empfehlungen für den Canal du Midi von „Un sac sur le dos“

Nachdem sie uns von dem Abenteuer ihrer Reise „Rätsel auf dem Wasser“ mit einem Locaboat-Hausboot berichtet haben, verraten uns die beiden Reisenden des Blogs „Un sac sur le dos“ Etappe für Etappe ihre Tipps für den Canal du Midi. Passen Sie gut auf, es ist etwas für jeden Geschmack dabei!

Abfahrthafen Argens:

Kanntet ihr den Canal du Midi?

Nein, überhaupt nicht. Wir kannten den Canal du Midi nur dem Namen nach und von ein paar Postkartenbildern: dicht belaubte Bäume zu beiden Seiten des Kanals, deren Kronen sich treffen und einen grünen Tunnel bilden, durch den die Hausboote über eine spiegelglatte Wasserfläche gleiten. Damit auch andere davon profitieren können, haben wir ein paar besondere Empfehlungen für den Teil des Canal du Midi zusammengestellt, den wir von Argens bis zum Tunnel von Malpas entdeckt haben. 3 Orte, an denen wir zum Übernachten festgemacht haben.

1. Etappe: Le Somail

Wie habt ihr euren ersten Zwischenstopp verbracht?

Unsere erste Nacht nach unserer Abfahrt von Argens: Le Somail. Was für eine angenehme Überraschung! Die Häuser und die Brücke aus hellem Stein, die bewachsenen Fassaden, die Restaurant- und Caféterrassen am Wasser, all das verströmt das Flair des Südens und der Freiheit.

Bei diesem ersten Zwischenstopp hat euch ein Hinweis an einen außergewöhnlichen Ort geführt.

Ein erster Hinweis fand sich im Fenster des Tourismusbüros. Er schlug uns vor, am nächsten Tag einen Korb mit Lebensmitteln „im außergewöhnlichsten aller Lebensmittelgeschäfte“ abzuholen. Das war nicht schwer zu identifizieren. Das Lebensmittelboot Tamata ist eine wahre Schatzhöhle auf dem Wasser: ein Augenschmaus (und später ein Genuss für den Gaumen)! Uns erwartete ein Korb, gefüllt mit guten Sachen und einem kleinen braunen Zettel, auf dem sich unser neuer Hinweis befand. Wenn Sie nach Le Somail kommen, müssen Sie unbedingt dort hin! Neben hervorragenden lokalen Produkten gibt es hier einen besonders freundlichen Service.

tamata

Ihr habt auch den alten Buchladen besucht …

„Le Trouve Tout du Livre“ (die Bücherfundgrube) ist eine alte Buchhandlung mit ganz besonderem Ambiente. Ein Ort, der eine Mischung ist aus Kuriositätenkabinett, Second-Hand-Buchhandlung und … der Bibliothek aus „Die Schöne und das Biest“!

War dieser Tag ein besonderer Tag?

Ja, es war unser Hochzeitstag. Aus diesem Anlass sind wir abends zum Essen in ein kleines, ein wenig exzentrisches Restaurant mit Namen L’Ô à la Bouche gegangen. Das ist ein Ort, der sich nur sehr schwer beschreiben lässt. Das Dekor reicht von Science-fiction-Puppen bis hin zu Reproduktionen amerikanischer Benzinpumpen aus den 60er Jahren. Wir haben dort sehr gut gegessen.

2. Etappe: Capestang

Bei eurer zweiten Etappe habt ihr in Capestang Halt gemacht …

Ein geschichtsträchtiger Ort! Man muss nur einen Blick auf die Sehenswürdigkeiten werfen: die Kollegiatkirche Saint-Etienne und das Schloss des Erzbischofs! Die Kollegiatkirche lohnt wirklich einen Umweg, sowohl wegen ihrer wechselvollen Geschichte als auch ihrer Architektur und des Vergnügens, die Wendeltreppe zu erklimmen und die Landschaft von oben zu bewundern. Die schönste Erinnerung ist die an das Sonnenlicht, das durch die Buntglasfenster fällt und das Innere der Kirche in farbiges Licht taucht!

3. Etappe: Der Tunnel von Malpas und der Einsiedler

tunnel malpas

Wie ist die Fahrt durch den Tunnel von Malpas verlaufen?

Dies war unser letzter gerader Streckenabschnitt. Der Tunnel war viel schmaler als wir gedacht hatten. Um uns an die Legende zu halten, die besagt, dass man einen Korb voller Lebensmittel für den Einsiedler mitnehmen solle, um nicht verflucht zu werden, kamen wir nicht mit leeren Händen. Der Korb des Lebensmittelgeschäfts Tamata war ein echter Genuss.

panier

War es ein schönes Abenteuer?

Ein sehr schönes erstes Erlebnis und eine sehr unterhaltsame Reise mit dem „Rätsel auf dem Wasser“ von Locaboat. Dieses Rätsel hat es uns ermöglicht, unserer Reise ein Ziel zu geben, Informationen zu den verschiedenen Orten, die wir durchquert haben, zu suchen, und Pausen zu machen, die Nahrung für den Geist (die Kollegiatkirche) ebenso wie für den Körper (das Lebensmittelboot) waren.

Wir danken Locaboat für dieses schöne Erlebnis, außerdem den Tourismusbüros in Capestang und Le Somail, die das Spiel mitgespielt haben!

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