Richtig anlegen mit dem Hausboot ohne Führerschein

Für Neulinge kann das Anlegen mit Pénichette® oder dem Hausboot auf den ersten Blick etwas schwierig erscheinen. Doch wenn man einigen Expertentipps folgt, ist das Ganze ein Kinderspiel.

„Alles hängt vom Bootstype ab, bzw. von der Pénichette®, den Wetterbedingungen, der Art des Halteobjekts (Kai, Ufer, Schleuse, …), schlieβlich ist beispielsweise das Anhalten an einer steilen Böschung etwas komplizierter….aber nichts um sich Sorgen zu machen!“, erklärt Ferhat Halli, technischer Assistent bei Locaboat in Joigny Ihm zufolge, genügt es einige grundlegende und logische Regeln zu beachten:

1. Seine Geschwindigkeit den Bedingungen anpassen.

2. Gut eingerollte und geordnete Taue haben, ohne Knoten

3. Sich von einem oder zwei anderen Passagieren helfen lassen (Heck und Bug)

Je schneller Sie im Übrigen fahren, desto mehr Motorkraft benötigen Sie, um das Hausboot anzuhalten. Daher müssen Sie auf die Richtung achten, in die die Schiffsschraube dreht. Dreht sie nach links, wird das Bug etwas nach rechts driften. Ein einfacher Tipp: Fixieren Sie einen Punkt am Ufer oder am Kai, um zu schauen ob und in welche Richtung sich das Hausboot bewegt. Und achten Sie darauf, dass niemand vom Boot springt, solange es noch nicht komplett angehalten hat und vertäut ist.

Die Knoten der Täue können sich leicht im Mauerwerk der Schleusen  festhängen. Daher sollte das Tau immer am Pflock auf dem Hausboot befestigt werden und nicht am Kai: einmal um die Beting, dann zwei „Achten“ um den Pflock des Bootes genügen, um das Boot festzumachen. Damit kann man das Boot vertäuen, ohne auf den Kai gehen zu müssen.

Und wenn man das Hausboot festgemacht hat, ist es wichtig, die Taue gut zu verstauen und darauf zu achten, dass Sie nicht in die Schiffsschraube gelangen können, damit sie für das nächste Manöver einsatzbereit sind.

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