Auf zu neuen Ufern – neue Wasserwege erkunden ab Alphen aan den Rijn

Wer sich gerne ins Hausbootabenteuer stürzen möchte, der kann mit dem Fahrtgebiet Holland absolut nichts falsch machen. Egal ob Anfänger oder geübter Kapitän, jeder kommt hier auf seine Kosten! Fast jede Ecke Hollands kann durch die unzähligen Wasserwege mit dem Boot erreicht werden. Überall gibt es Natur, Kultur und Ortschaften sowie größere Städte zum Erkunden. Somit eignet sich Holland besonders auch für Gruppen und Familien mit Kindern. Langweilig wird es an Bord nie. Für welche Route Sie sich auch entscheiden, jede Tour bietet unterschiedliche Facetten.

Unsere neue Basis in Alphen bringt neue Möglichkeiten Holland von einer anderen Seite kennenzulernen. Neue Städte, Ortschaften und das Meer erwarten den Hausbootfahrer auf dieser Tour. Nehmen Sie sich eine Woche Zeit und erleben Sie einen Städtetrip der besonderen Art.

Dieser neue Routenvorschlag führt Sie auf einer abwechslungsreichen Tour über Katwijk nach Den Haag, Rotterdam, Delft, Leiden zurück nach Alphen.

Tag 1: Alphen nach Katwijk (25,9km, 12 Brücken, 5 Stunden Fahrtzeit)

Nach der Bootsübernahme am Vortag starten Sie nun Richtung Leiden und folgen dem Kanal nach Katwijk. Der Ort liegt nur 5km westlich von Leiden. Katwijk ist als Seebad sehr bekannt und bietet einen hellen Sandstrand, eine schöne Uferpromenade sowie den bekannten weißen Leuchtturm, das Wahrzeichen der Stadt. Auch die Kirche sollten Sie bei Ihrer Erkundungstour nicht auslassen. Die Kirche grenzt an einen kleinen Hof, der von alten Fischerhäusern gesäumt ist. Den Leuchtturm sollte man besteigen, da man von hier einen wunderschönen Blick in die Region hat. Direkt an Katwijk grenzt Noordwijk an. Entlang der Küste lohnt sich besonders eine Radtour zu machen. In der Region fahren Sie im Frühjahr an unzähligen Blumenfeldern vorbei. Fahren Sie in Richtung Süden, um mit dem Fahrrad die einmalige Dünenlandschaft von Meijendel zu durchfahren. Der Fernradweg führt bis nach Den Haag.

Tag 2: Katwijk nach Den Haag (23,3km, 17 Brücken, 1 Schleuse, 5,5 Stunden Fahrtzeit)

Nach dem ruhigen Zwischenhalt in Katwijk führt der Wasserweg nun in die belebte Stadt Den Haag. Die Stadt ist die einzige Großstadt entlang der Nordseeküste mit einem Strand. Das Stadtbild setzt sich aus reichlich Baudenkmäler, Geschäften und Museen zusammen.  Kunstliebhaber freuen sich auf das Mauritshuis. Dieses weltberühmte Museum für Kunst aus dem 17. & 18. Jahrhundert beherbergt über 800 Gemälde diverser Künstler. Das im Museum bekannteste Werk ist „das Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Vermeer. Die Sammlung zeigt unter anderem auch Bilder von Rubens und Rembrandt. Zusätzlich zu dem Mauritshuis kann man noch die Kollektion De Mesdag Collectie und das Kunstmuseum Den Haag besuchen. Kinder werden begeistert vom Madurodam sein! Hierbei handelt es sich um eine Miniaturlandschaft – der Ort, um die Vielfältigkeit Hollands mit seinen Bauwerken zu entdecken. Wer frisches Proviant für die Weiterfahrt einkaufen möchte, der besucht am besten den Haagse Mart, den größten Freiluftmarkt Europas. Dieser findet immer Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag statt. Über 500 Marktstände präsentieren eine Vielfalt an Waren. Erreichbar ist der Markt mit den Trambahnlinien 11 und 12. In Het Binnenhof befindet sich das Zentrum der niederländischen Politik.

Tag 3: Den Haag nach Rotterdam (21,2km, 9 Brücken, 4 Stunden Fahrtzeit)

Die Fahrt führt über Delft, welches wir uns erst auf der Rückfahrt ansehen werden. In Rotterdam angekommen,  am besten den Delfshaven ansteuern! So umgeht man den mit Berufsschifffahrt stark frequentierten Fluss Nieuwe Maas. Das Fahren auf diesem Fluss ist für Freizeitkapitäne nicht zu empfehlen. Rotterdam ist die zweitgrößte Stadt nach Amsterdam, wurde leider während des zweiten Weltkrieges fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte durch viele berühmte Architekten des 20. Jahrhunderts. Deshalb gilt die Stadt heute als Hotspot für Architektur und Design. Den besten Rundumblick genießt man vom Euromast, einem Aussichtsturm mit Aussichtsplattform und Restaurant. Die Erasmusbrug ist eine der Hauptbrücken und verbindet den Norden mit dem Süden. Wenn es dunkel ist, wird diese schön angeleuchtet. Im Museumsviertel befindet sich ein Park, von dem viele der verschiedenen Museen fußläufig zu erreichen sind. Für eine Stärkung zwischendurch gibt es hier viele altmodische und stilvolle Restaurants und Cafés. Der Stadtteil Katendrecht ist das angesagteste Stadtviertel Rotterdams. Es gibt hier unter anderem einen überdachten Farmers Market, eine lokale Brauerei und gemütliche Restaurants. Der Sonnenuntergang am Hafen und der Uferpromenade ist besonders zu empfehlen. Besonders beeindruckend ist die Markhalle von Rotterdam. Das Gebäude selber ist schon eine eigene Sehenswürdigkeit. In dem Gebäude sind auch Büros und Wohnungen untergebracht. Die Markthalle ist die größte der Niederlande. Hier findet sich für jeden Geschmack das passende. Es gibt 100 Frische-Units, 15 Food Shops und 8 Restaurants in der Halle. Ähnlich wie in Amsterdam bringt Sie der Waterbus von einem Stadtteil ins andere. Für Kinder ist auch der Rotterdamer Zoo besonders interessant. Der Zoo gehört zu den schönsten Europas.

Tag 4: Rotterdam nach Delft (13,1km, 2 Brücken, 2 Stunden Fahrtzeit)

Nach einem ereignisreichen Tag in Rotterdam führt die Fahrt wieder raus aus der Großstadt in eine Kleinstadt. Delft hat ein traditionelles Stadtgesicht und stellt das Gegenteil zu dem modernen Rotterdam dar. Grachten, Kirchen und Herrenhäuser schmücken das Stadtbild. Die Stadt ist nun eine wichtige Universitätsstadt und bietet trotz des traditionellen Charakters viele Kneipen, Märkte und Museen. Beim Flanieren durch die Gassen fühlt man sich wie in das Goldene Zeitalter zu Lebzeiten von Vermeer versetzt. Delft ist auch als Porzellanhauptstadt bekannt. Das blaue Delfter Geschirr ist heute noch in aller Munde und wird seit dem 16. Jahrhundert handbemalt. Wer eine kleine Auszeit möchte und sich für die Pflanzenwelt interessiert, der sollte den Botanischen Garten mit seinen 7000 Pflanzenarten besuchen. Das Vermeer Zentrum erzählt dem Besucher alles über das Leben und die Werke des berühmten Künstlers. Manchmal genießt man aber bei so vielen Möglichkeiten einfach die Atmosphäre ein einem der zahlreichen Straßencafés.

Tag 5: Delft nach Leiden (24,7km, 21 Brücken, 1 Schleuse, 6 Stunden Fahrtzeit)

Nach der charmanten Stadt Delft geht es nun in die schöne Stadt Leiden. Im 17. Jahrhundert war Leiden eine der wichtigsten und wohlhabendsten Städte. Die Heimatstadt von Rembrandt ist zugleich eine Universitätsstadt mit traditionellen Grachten, Höfen und Museen. Wer beim Flanieren sich die Häusermauern genau anschaut, der entdeckt oft die sogenannten „Mauergedichte“. Leiden lädt den Besucher zum ausgiebigen Ausgehen und Shoppen ein. Leiden ist außerdem die Stadt der Museen. Vor Ort gibt es ein Museum für Kunst, Geschichte, Natur, Anatomie und Botanik.

Tag 6: Leiden nach Alphen (12,7km, 6 Brücken, 2,5 Stunden Fahrtzeit)

Wer möchte, der kann erst am Nachmittag die Rückreise nach Alphen antreten und nochmal die schöne Atmosphäre von Leiden genießen. Die Bootsrückgabe erfolgt am nächsten Tag zwischen 8 und 9 Uhr morgens.

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